16 km Rundwanderung Petersbächel - Ludwigswinkel - Rumbergtürme - Lindelskopf
Kategorie:
Wanderung
Kurzbeschreibung:
GPX-/KML-Track:
Parkplatz (für das Auto): In der nähe der Bushaltestelle habe ich geparkt: https://maps.app.goo.gl/P2qro856cKmxjtkM9
Beschreibung:
Das Auto habe ich in Petersbächel abgestellt. Die Wanderung fängt direkt mit einem Highlight an, einem Aussichtsfelsen („Großer Felsen“) mit schöner Aussicht über Petersbächel. Vorsicht Absturzgefahr. Die ersten ca. 2,5 bis 3km sind recht langweilig (breiter Weg, kaum Höhenunterschiede), aber man kann es auch positiv sehen: Die Knochen und Sehnen werden langsam ans Wandern gewöhnt. Danach geht es aufwärts zu den Rumbergtürmen. Es sind ingesamt mehrere Felsen auf ca. 2-3 Kilometer verteilt zu sehen: Ostfels, Wespenfels, Lochfels, Habichtsfels, Kastenfelsen. Sehr beeindruckend wie ich finde, gar nicht mal durch die Höhe, sondern durch die herrlichen rötlichbraunfärbungen und die Einkerbungen und nicht zuletzt durch die turmartige (mit massiver Wespentaillie) Anordnung. Man sollte ein wenig Zeit einplanen zum Verweilen.
Auf dem Weg nach Ludwigswinkel kommt nochmal ein Felsen, der Guckenbühlfelsen, ehrlich gesagt habe ich den „rechts liegen lassen“, da ich in Ludwigswinkel reserviert hatte und eh schon zu spät dran war… Wir kommen nach Ludwigswinkel und durchqueren der „Kurpark“ mit Barfußpfad (sehr empfehlenswert im Sommer!). Eingekehrt bin ich (wie meist in Ludwigswinkel) im Zum Landgraf (s.u. „Einkehrmöglichkeit“) und konnte mich aufwärmen an der netten Atmosphäre und spannenden Gesprächen an den Nachbarstischen. Wie immer hervorragendes Essen. Man sollte sich etwas Zeit lassen für die Häuser in der Hauptstraße (Landgrafenstraße), einige sind beschildert mit historischen Beschreibungen. Wer mehr Zeit hat springt noch kurz in den Sägmühlweiher oder meditiert einfach auf einer der vielen Bänke um den See. Der See ist für mich ein magischer Ort.
Nach der Rast geht es auf den 343m hohen Lindelskopf, ein Felsplateau mit hervorragender Aussicht (auf Ludwigswinkel) und durch die hier oben stehende Kiefer Mittelmeer-Feeling. Auch dies eines der Highlights der Tour für mich.
Alsdann geht es zum Pfälzerwoog, einem gar nicht so kleinen Waldsee, der als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Auch hier sollte man etwas verweilen, mir hat’s (gerade im Winter) hier sehr gut gefallen.
Ich habe noch einen Schlenker zum „Großen Hinzenfelsen“ gemacht um die Madonna zu sehen, aber davon kann ich nur abraten, da man den gleichen Weg zurückgehen muss. Ich bin nicht den gleichen Weg zurück und über einen lange Zeit nicht mehr begangenen Waldpfad gelaufen und habe dabei Wildschweine aufgeschreckt, die mir bedenklich nahe gekommen sind (auf ihrer Flucht). Der Schlenker ist in dem Routetrack nicht enthalten.
Weiter gehts zurück zum Ausgangspunkt.
Streckenlänge:
16 km (Rundweg)
Dauer (ca.):
ca. 4 – 5h
Schwierigkeit:
Für Kinderwagen nicht geeignet. Ansonsten m.E. leicht bis mittelschwere Tour.
Höhenmeter:
343 hm.
Kinder-Tauglichkeit:
Weniger kindertauglich, zwar hoher Pfadantei und sehr abwechslungsreich, aber die Länge in Kombination mit den Höhenmetern sind nur was für Kinder mit hoher Wanderbegeisterung und Leidensfähigkeit.
Schuhwerk:
Das übliche Schuhwerk im Pfälzerwald.
Einkehrmöglichkeit:
Einkehrmöglichkeiten in Ludwigswinkel: https://www.zumlandgrafen.de/ (mein absoluter Favorit in der Gegend, vor allem wegen der „Hoorische“). Alternative: https://www.maimont.com/restaurant/
Meine persönliche Bewertung:
* * * * (sehr gut)
Legende:
***** = sehr gut,
**** = gut
*** = ok
** = geht so
* = keine Empfehlung
Warum: Recht hoher Pfadanteil. Sehr viel Abwechslung: Ludwigswinkel mit seinen historischen Gebäuden, der Pfälzerwoog als Kraftort, die Rumbergtürme sind schon was Besonderes finde ich, und nicht zuletzt der Ausblick vom Lindelskopf ebenfalls Meditations- bzw. Kraftort für mich.


































































